Business Tipp 15 – Nur wirklich Wichtiges vorab. Dann los.

 

Business Tipp 15

Erfolgreiches telefonieren

– mit Spaß und Leichtigkeit

Vorbereitung 1 – Nur wirkliche Wichtiges vorher erledigen

Ein Baustein für gute Vorbereitung ist, wichtige Dinge vorher zu erledigen. Was heißt das genau? Die Betonung liegt auf WICHTIG.

Wir haben alle jeden Tag sehr viele vermeintlich wichtige Dinge zu tun, teils aus eigenem Interesse, teils kommen Andere auf uns zu und bitten um etwas. Manches scheint es nicht nur wichtig, sondern auch dringend. Wir müssen lernen, Eiliges von Wichtigem zu unterscheiden und dies sehr genau tun. Schauen Sie richtig gut hin. Wenn Ihnen etwas einfällt, schließen Sie kurz die Augen und spüren Sie. Muss das wirklich jetzt sofort sein oder hat es Zeit bis ich meine Anrufe erledigt habe?

Ich habe festgestellt, ich brauche nur ein paar Sekunden zur Entscheidung, eigentlich weiss ich es längst. Es darf nämlich auf keinen Fall dazu führen, dass wir das Telefonieren immer weiter nach hinten verschieben- und es schließlich nicht mehr schaffen, weil wir zu einem Termin müssen oder Ähnliches. Gerade wenn man noch man am Anfang ist und noch nicht mit Leichtigkeit, Lust und Leidenschaft telefoniert, verschiebt man gern und meint man muß andere Dinge tun… Bei mir ist es fatal wenn ich den Rechner einschalte… dann sehe ich Emails, die ich beantworten möchte, schaue bei XING oder auch mal bei Facebook und zack ist eine Stunde weg. Beobachten Sie, wie schnell die Zeit vergeht. Plötzlich ist es Mittag und man erreicht die Leute schlechter. Ich habe das Gefühl, wenn ich am Rechner sitze ich, geht die Zeit schneller. Offline habe ich gefühlt mehr Zeit.

Was kann JETZT zum Beispiel wichtig sein?

  • Ein Anruf beim Steuerberater
  • Ein Anruf in der Schule wegen meines Sohnes/meiner Tochter
  • aber auch die Verabredung mit einem Freund, einer Freundin, die schon lange erfolgen sollte

Indikatoren für die Wichtigkeit  

  • es beschäftigt mich schon ein paar Tage und ich sollte es längst getan haben…
  • es steht ein Termin dahinter
  • es bringt mich näher zu meinem wichtigsten Ziel

Und entscheiden Sie, ob es wirklich sofort sein muss.

Was ist JETZT IM MOMENT wirklich, wirklich wichtig?

Wenn etwas wirklich wichtig ist, erledigen Sie das sofort. Der Rest kann warten. Sie wissen selber, welche Dinge sie im Kopf bewegen, die Sie vielleicht schon seit ein paar Tagen erledigen sollten und die auf Erledigung hoffen. So etwas blockiert Ihren Kopf. Wenn Sie das erledigt haben, können sich 100% auf Ihren Gesprächspartner einlassen und das Gespräch wird erfolgreich.

Also, WICHTIGES erledigen, dann den Plan vorm Vortag zur Hand nehmen, zum Hörer greifen und anfangen.

Und dann: Haben Sie Spaß!

Das war’s auch schon für heute; den nächsten Tip zur guten Vorbereitung gibt es in 14 Tagen.

Rufen Sie mich an, wenn Sie Fragen haben 04101 810 222, geben Sie mir Feedback wenn Sie den Tip überhaupt lesen. Wo sind Ihre Herausforderungen? Ich freue mich auf Ihren Anruf, Ihre Email und Ihre Erfahrungen und Fragen.

Viel Erfolg!
Bis zum nächsten Mal, Ihre Renate Witt-Frey

Business Tipp 12: Die Haltung zum Verkaufen

Erfolgreich telefonieren mit Spaß und Leichtigkeit. Heute geht es um die die Haltung zum Verkaufen. Die Haltung zum Verkaufen ist ein ganz wichtiger Baustein für den erfolgreichen Verkauf. Und als erstes mal für den Verbindungsaufbau… So mancher verbindet verkaufen mit “andrehen”, “dem Anderen auf die Nerven gehen” u.a. Es existieren viele Phantasien! So ist es aber nicht. Wir haben etwas Gutes anzubieten, dass möchten wir dem Anderen nahebringen und schauen, ob er es gebrauchen kann.

Es geht darum, herauszufinden, was der Andere wirklich will und braucht. Hören Sie ganz genau hin. Fragen Sie kurz, lassen Sie den Anderen mehr reden.

Verkaufen ist wie lieben heisst

  • Respekt
  • Vertrauen
  • Gutes tun
  • dem anderen helfen zu bekommen was er will

dabei

  • kein Druck
  • keine Rabatte

Sondern SOG erzeugen.

Business Tipp 1 zum Netzwerken – Die Verbindungsfragen

Wie steige ich ins Gespräch ein?

Persönliche, gute Verbindungen sind heute mehr denn je für Jeden wichtig. Mir wurde das sozusagen in die Wiege gelegt. Mein Vater zeigte mir, wie man mit Menschen ins Gespräch kommt und lebte es extensiv vor. Ich habe das übernommen. Kontakte sind mein Lebenselixier. Daher bin ich auch seit über 10 Jahren im BNI dabei und nutze das strategische Netzwerken. Bei allen Vorteilen, die wir durch Email und Chat Tools in Sachen Geschwindigkeit haben: der persönliche Kontakt hat eine andere Qualität und ist ein elementarer Baustein für eine gute Verbindung. Zumindest EINMAL muss man sich in die Augen sehen. Oder zumindest telefonieren:-)) , dann kann man über XING etc. in Verbindung bleiben. Und auch das ist eine Kunst.
Beim NetzwerkTREFFEN begegnen wir Menschen direkt persönlich. Geübte Netzwerker erkennen schnell, wo Potential für mehr als für Small Talk ist. Bei mir begann das Ganze 2008 mit einem Frauennetzwerktreffen und einer Einladung zum BNI Meeting ins Chapter ACER in Hamburg Altona…
Natürlich kann man mit der berühmten “BNI Frage” einsteigen: Was kann ich für Sie tun? Oder, wie viele, erstmal von sich erzählen. Nur wird das selten zu einer guten Verbindung führen. Lesen Sie einmal Dale Carnegie, Wie man Freunde gewinnt…
Die “BNI Frage” ist EINE Möglichkeit. Nicht jeder zT ungeübte Netzwerker weiss darauf eine Antwort. Viele sagen, wir können für Jeden/Alle etwas tun. Mir fällt aber nur jemand ein, wenn ich einen konkreten Ansatzpunkt habe.
Meine ganz persönlichen Fragen , mit denen ich schnell und gut Verbindung aufbaue, lauten:
1. Was machen Sie denn Schönes (beruflich)? 
2. Seit wann machen sie das? 
3. Was haben Sie vorher getan? 
4. Ist das was Sie tun Ihre Leidenschaft? 
5. Was würden Sie am liebsten tun?
Bei Frage 5 muss man nur genau beobachten und liest die Antwort im Gesicht…
Oft entdeckt man spätestens nach Frage 3 schon eine Gemeinsamkeit. Dann ist die Basis gelegt für mehr. So traf ich beim BNI 19 jemanden, der Fahrradreisen organisiert, dessen Eltern eine Buchdruckerei hatten (Ich selbst kommt aus einem Familienbetrieb Siebdruck…)
Und einen Webdesigner, der Buchdrucker gelernt hatte. Probieren Sie es mal aus und berichten Sie gern von Ihren Erfahrungen.

Buchtip zum Netzwerken: „Wie man Bill Clinton nach Deutschland holt“
Von Hermann Scherer